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Die Gründung von telefred 1990

Die Geschichte von telefred beginnt mit der Auflösung des Monopols der Post und  der Liberalisierung im Bereich der Telekommunikation. 1989 wurden der Bereich des Mobilfunks sowie die Herstellung und der Vertrieb von Telefonen und von Telefonie-Zubehör privatisiert. Diese Gelegenheit nutzten Martin Leinich und Andreas Holöchter, die ihren Pflichteinsatz bei der Bundeswehr absolvierten. Sie begannen ab 1990 in ihrer Freizeit in Emsdetten (bei Rheine) einen nebenberuflichen Handel mit Telefonen aufzubauen. In einem Ladenlokal an der Sternstraße in Emsdetten boten sie Telefon-Geräte und Telefon-Zubehör zum Verkauf an. Seit 1991 unterstützte sie dabei Markus Große Brinkhaus, Student der Nachrichtentechnik an der Fachhochschule Steinfurt.

Die Gründung von telefred 1990

In den frühen 1990er Jahre entwickelte sich die Telekommunikationsbranche rasant. Dafür sind drei Entwicklungen verantwortlich. Zum einen profitierte die Telekommunikationsbranche von der staatlichen Deregulierung seit 1989. Der nun mögliche Wettbewerb führte nicht nur zur Entstehung neuer Vertriebsstrukturen, sondern auch zu einer Vielzahl von neuen Produkten, die zudem immer billiger wurden. So sank beispielsweise der Preis von Anrufbeantwortern von rund 500 Mark auf auch für den Normalverbraucher bezahlbare 200 Mark und ihr Umfang verkleinerte sich von Tonband- auf Taschenbuchgröße. Auch bei den mobilen Telefongeräten, für die sich der Begriff Handy einbürgerte,  setzte ein enormer Entwicklungsschub und rapider Preisverfall ein.

Zweitens fand der Übergang von analogen zu digitalen Kommunikationssystemen. statt. Dadurch (z.B. über ISDN) wurde die Übermittlung von Sprach- und anderen Signalen (u.a. Teletext) über dasselbe Kabel möglich. Und drittens verbesserten sich die Mobilfunknetze. Das in Deutschland seit 1984 gebräuchliche, vor allem im Autotelefonbereich eingesetzte analoge C-Netz ermöglichte erstmals einer breiteren Kundschaft mobiles Telefonieren; ab 1992 wurde es durch das digitale, von einem nichtstaatlichen Anbieter (Vodafone, ehemals Mannesmann) betriebene D-Netz abgelöst. Mobiltelefone kosteten zu dieser Zeit mehrere Tausend D-Mark. 1994 wurde das ebenfalls digitale, auf einer anderen Frequenz tätige E-Netz eingeführt, nach 2000 kam die Übertragung via UMTS, der Mobilfunkstandard der dritten Generation (3G) mit klar höheren Datenübertragungsraten dazu.Telefred positionierte sich mit Augenmaß und Bedacht in diesem schnell wachsenden Markt und unterstützte seine Kunden im Umgang mit den neuen Geräten. Denn Anfang der 1990er Jahre waren zum Bespiel Anrufbeantworter noch keine Selbstverständlichkeit.

Ende 1993 zog das Unternehmen von Emsdetten nach Rheine in größere und zentral gelegene Räumlichkeiten an der Salzbergenerstraße 91. Blickfang war die rote englische Telefonkabine vor dem Eingang – Symbol des Telefonierens schlechthin.

Die Übernahme des Unternehmens durch Markus Große Brinkhaus

Zu Beginn des Jahres 1995 übernahm Markus Große Brinkhaus das als OHG eingetragene Unternehmen telefred als alleiniger Inhaber. Mit seinem Mitarbeiter André Hülsmeier, der führenden Kraft im Außendienst, bot er eine breite Auswahl an Geräten und Dienstleistungen im Bereich Telekommunikation an. Das Geschäft lief gut; die Kunden waren dankbar für eine kompetente Beratung in diesem für Laien reichlich unübersichtlichen und dynamischen Telekommunikationsmarkt.

Am 26. Juni 1999 feierte das Ladenlokal an der Salzbergenerstraße in Rheine nach einer gründlichen Renovierung Neueröffnung. Neueröffnung 1999 Handys wurden allmählich zur Massenware – telefred bereitete sich darauf vor. Vermittelt wurden neben Mobilfunkverträgen (wie D1, D2, E-Plus) auch Telekomdienste (wie T-Online und ISDN)sowie Verträge mit alternativen Festnetzbetreibern (Mannesmann arcor und VEW Telnet). Neben der qualifizierten Beratung bot telefred auch einen kompetenten Service: Eine eigene Werkstatt garantierte kurze Reparaturzeiten, ein 24-Stunden-vor-Ort-Service ermöglichte die Wartung von Telefonanlagen. Langjährig bestehende Kooperationen und Netzwerke ermöglichen es telefred bis heute, seinen Kunden stets flexible und kompetente Lösungen anbieten zu können. In Rheine und dem gesamten Münsterland profilierte sich telefred als zuverlässiger und unabhängiger Partner, der seinen Kunden maßgeschneiderte Kommunikationslösungen anbot.

Immer häufiger geschah dies auf Wunsch auch vor Ort, wo gemeinsam mit den Kunden nach den richtigen Lösungen gesucht wurde. Dabei kooperierte die Firma mit etablierten Partnern wie Telekom, Versatel, Siemens und DeTeWe. Sie richtete ihr Handeln auf den Kundennutzen aus und scheute sich auch nicht, bestehende Kooperationen mit etablierten Partner aufzukündigen, wenn der Nutzen für die Kunden nicht mehr gewährleistet war. Kundenpflege hielt das Unternehmen stets hoch.

Zu den Kunden zählten viele klein- und mittelständische Unternehmen aus den Bereichen Industrie und Handel, auch Versicherungsagenturen, Pfarreien und Schulen. Daneben machten auch Privatkunden, die über mehrere Telefonanschlüsse verfügen, gerne Gebrauch vom Angebot und den Dienstleistungen von telefred.


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Nachhaltige und kundenorientierte Arbeit und Beratung

Nach der Jahrtausendwende verschob sich die Ausrichtung des Tätigkeitsbereichs von telefred, dessen Team um den Verantwortlichen für die Netzvermarktung, Ali Tahmaz, und um den Techniker Rüdiger Dicke vergrößert worden war. Nachhaltige und kundenorientierte Beratung stellten nach wie vor das Rückgrat von telefred dar, Beratung vor Ort, direkt beim Kunden, wurde aber immer wichtiger. Die Sorgfalt bei der Beratung trug sicherlich auch bei zur Verlagerung des Geschäftsbereichs. Vor der Jahrtausendwende machten der Verkauf von Handys und Mobilfunkverträgen, Beratung und Service eingeschlossen, den Hauptteil der Arbeitstätigkeit von telefred aus.
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Nach 2000 nahm die Bedeutung von Verkauf und Handel im Ladengeschäft ab und die Beratung vor Ort, die Installationen und der Service beim Kunden wurden wichtiger. Zur gleichen Zeit erweiterten die Netzbetreiber ihr Angebot, boten zu den Verträgen auch gleich ein kostengünstiges Handy an und verdrängten damit die unabhängigen Handy-Verkäufer. Dieser Entwicklung war telefred mit der Verlagerung seiner Tätigkeit zuvorgekommen.
Das Team von Telefred 2003 – In diesem Jahr feierte telefred das 10-jährige Bestehen seines Ladenlokals in der Rheiner Innenstadt Mehr als 75% des Umsatzes wurden bereits 2003 außerhalb des Hauses erzielt: Das Betätigungsfeld umfasste Beratung, Wartung, Installation und Service für Telefonanlagen und aller dazu gehörenden Geräte. Dazu kamen Reparaturen vor Ort und in der eigenen Werkstatt. Die Firma übernahm auch bei Geräten, die nicht bei ihr gekauft worden waren, Wartung und Servicearbeiten wie Einweisung, Einrichtung, Programmierung oder Reparaturabwicklung. Der Arbeitsschwerpunkt lag nun deutlich auf Telekommunikations-Lösungen für Geschäftskunden und bei Dienstleistungen für Privatkunden. Zwar blieb das Unternehmen punkto Mitarbeiterzahl schlank aufgestellt; es agierte aber immer mehr auch bundesweit. telefred bietet kundenorientierte Lösungen an, analysiert die Marktbewegungen und leitet daraus kundenorientierte Lösungen ab. Dazu gehören die Wartungsverträge TSC (telefred service concepts), bei deren Abschluss der Kunde sicher sein kann, dass für sein Gerät bei Bedarf jederzeit das richtige Ersatzteil und ein professioneller Service abgerufen werden kann.

Nach 15 Jahren Geschäftstätigkeit an der Salzbergenerstraße 91in Rheine zog das Geschäft 2008, da es einem Neubau weichen musste, in ein neues Ladenlokal an der Osnabrückerstraße in Rheine. Auch telefreds Markenzeichen, die rote Telefonkabine, machte den Umzug mit. Wenige Jahre darauf erfolgte der Umzug ins Rheiner Gewerbegebiet, wo sich die Firma ein Haus mit anderen Spezialisten im Bereich von IT und Software, teilt. Dieser Umzug, mit dem die Aufgabe des Ladenlokals verbunden war, besiegelte die sich schon länger abzeichnende Spezialisierung auf Tätigkeiten, die sich außerhalb des Ladenlokals abspielen.

Kundenstimmen

"Bei telefred fühlen wir uns seit Jahren in richtigen Händen, wenn es um unsere Telekommunikation geht. Schnell, preiswert und kompetent, so soll es sein." (Heinz-Josef Mönter). www.moenter-Meyer.de